Halle als Schauplatz meiner eigenen Geschichten
Diese Verbindung zur Stadt ist bei mir längst nicht nur historisch. Auch mein Buchprojekt „Killian. Gym. Swim. Love him.“, das künftig wieder aufgenommen werden soll, ist eng mit Halle verbunden.
Für das Projekt habe ich mir viele Ideen direkt vor Ort geholt: Ich bin Wege abgelaufen, habe Plätze, Straßen und Ecken bewusst auf mich wirken lassen und daraus Schauplätze, Situationen und Charaktere entwickelt. Dabei blieb es natürlich nicht beim bloßen Herumlaufen. Ich habe mir Stadt- und Ortskarten besorgt, mich mit einzelnen Vierteln beschäftigt und sogar versucht, ein Gefühl für den hallischen Dialekt zu bekommen mit wechselndem Erfolg, aber durchaus ernsthaftem Einsatz.
So wurde Halle für mich beim Schreiben nicht einfach nur zu einer Kulisse, sondern zu einem Teil der Geschichte selbst. Viele Ideen entstanden genau dort, wo später auch meine Figuren leben, unterwegs sind, sich begegnen oder eben das tun, was Romanfiguren am liebsten machen: das Leben unnötig kompliziert machen.